Ich wurde 1965 in Dresden geboren und lebe heute mit meiner Frau Ines und unserem Wasserhund Elvis in Südniedersachsen. Bücher waren schon früh mein Zufluchtsort — Orte voller Geheimnisse, die Fantasie in Kreativität verwandelten. Diese Faszination begleitet mich bis heute.
Nach meinem Maschinenbau-Studium wechselte ich Anfang der Neunziger in die Informationstechnik. Egal ob Mittelstand oder Großkonzern — überall begegnete ich denselben Herausforderungen: Technologie entwickelt sich schneller, als wir Menschen lernen, mit ihren Auswirkungen auf Kommunikation und Wahrnehmung umzugehen.
Seit den 1980ern beschäftige ich mich intensiv mit der Frühgeschichte der Menschheit und antiken Baustrukturen. Besonders fasziniert mich ein Paradoxon: Die ältesten Bauwerke sind oft die perfektesten — und sie ähneln sich weltweit auf einem schmalen Band rund um den Globus . Wer sie geschaffen hat, bleibt ein Rätsel. Oder haben wir etwas übersehen?
In meinen Romanen verbinde ich historische Fakten, wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Technologie zu spannenden Thrillern. Meine Geschichten führen dorthin, wo alte und neue Mysterien aufeinandertreffen — und wo die Vergangenheit ein Teil unserer Zukunft ist.
Ich glaube, dass wir die großen Rätsel der Menschheit nur lösen können, wenn wir bereit sind, Dogmen zu hinterfragen und unsere Sinne zu schärfen. Eine neue Generation von Forschern tut genau das — und inspiriert mich immer wieder aufs Neue .
Was ich bei meiner Suche noch fand ...
Geschichtsbücher sind immer im Sinne des jeweiligen Zeitgeistes geschrieben. Der darin steckende Geist kommt und geht also mit der Zeit. Wenn ich die weit zurückliegenden Ereignisse verstehen will, muss ich nach dem suchen, was nicht nach Belieben umgeschrieben werden konnte: Fakten.
Doch so einfach ist es nicht. Um Fakten als solche zu erkennen, muss ich meine Sinne öffnen. Und es gelingt mir nicht immer, vorurteilsfrei zu bleiben, besonders wenn Gefühle im Spiel sind.
Zu meiner großen Freude sehe ich, dass nun auch eine neue Generation Archäologen heranwächst, die sich von Dogmen löst und interdisziplinär arbeitet. Trotzdem, um die Lücken in den alten Lehrbüchern zu erkennen, müssen auch diese erstmal gelesen werden.
Wenn dich diese Themen faszinieren oder du eine andere Sicht darauf hast, freue ich mich über den Austausch.